Die Melodie deiner Stimme, es ist, als würde ich in einem warmen Nieselregen liegen, mehr und mehr zerfliessend, vergessend, was ich je gewollt habe, das Ich sich verflüchtigend, himmelwärts. Deine Zunge an meinem Schwanz, der meiner gar nicht mehr ist. Du in deinem Tun versunken mit aller Könnerschaft und Zärtlichkeit dieser Welt und aller anderen auch. Was sagst du denn, wenn du so mit mir sprichst? Ich weiss es nicht.
Sachte, als würde nur schon ein falscher Gedanke alles zerstören, lege ich den Zeigefinger meiner rechten Hand zwischen deine Lippen und ich weiss, dass sie sich schon bei der allerersten Berührung teilen werden und mich teilhaben lassen an der feuchten Wärme deines Inneren. Danke, dass du dich mir zeigst, unverhüllt, du als du, unangetastet von jedem Scheinen Wollen – nackt. Nacktheit als radikalste Form ‘Ich’ zu sagen.
Ich küsse dich und meine Zunge wird deine erdrosseln.
Wenn du dein Fützchen zeigen möchtest – komm! Und trag ein Röckchen, und auf dem Parkplatz im Dorf, bevor du das letzte Wegstück hinter dich bringst, zieh dein Höschen aus. Ich will, dass du unten ohne (mit freigelegtem Busch) bei mir eintriffst. Und sollte dich auf dem Parkplatz jemand beobachten, macht das nichts, du weisst, dass es mein Wunsch ist, dass du es tust und das wird dir helfen.
Kann sein, sie wäre ausnehmend selbstreflektiert und ebenso lustoffen, die bewusste Möse. Eine elegante, edle, stolze und standesbewusste Erscheinung. In hohem Masse kultiviert und womöglich mit leichtem Hang zur Überheblichkeit. Von langgezogener Form, dabei schmal und streng symmetrisch. Die Lippen sich deutlich zeigend und räumlich doch von vornehmer Zurückhaltung.
Es ist Dorffest, mitten auf dem Hauptplatz vornüber an einen Holzblock gefesselt, DU, deine Löcher freiliegend, sich anbietend. Jeder darf, der Pfarrer, der Bürgermeister, aufgedunsene alte Alkoholiker, Schulkameraden von deinem Sohn, von deiner Tochter, auch die noch ganz verstörten über der erst kürzlich gemachten Entdeckung, dass ihre Schwänzchen so richtig steif werden können.
Es fliesst aus dir heraus, du bist richtig vollgepumpt vom Saft männlicher Geilheit. Das halbe Dorf wird in deine Löcher abgespritzt haben.
Gestern beim Aufbrechen im Park bist du einen Augenblick mit dem Rücken mir zugewandt gestanden. Deine Jeans waren dabei eine wenig nach unten verrutscht und gaben so den Blick frei auf dein zartes violettes Spitzenhöschen. Dieses wiederum liess an seinen lichten Stellen noch zarter deine weisse Haut durchscheinen. Das Gesehene hat mich erregt und tut es, wenn ich daran zurückdenke, was mir dauernd geschieht, noch jetzt.
Er neigt zu einer mystischen Überhöhung ihrer Möse. Oder aber: Die Möse wahrgenommen als von allen erotischen Konnotationen abgetrennt, vergleichbar mit Auslagen in einer Metzgerei.
Eine Verhüllung, die nichts als einen Verweis auf das Unverhüllte darstellt. Mehr noch, eine gebieterisch vorgebachte Aufforderung, es sich auszumalen, präzise und lebenspulsierend, das Unverhüllte.
Schamhaar, gerade und weich, nicht steif und widerständig. Zu zärtlichem Streicheln einladend, nicht unähnlich dem Fell einer liebevoll gepflegten Katze, obschon im Vergleich dazu merklich länger. Also etwas ganz und gar Anderes als dieses Stacheldrahtartige, mit dem man sich im Regelfall auseinanderzusetzen hat.
Und ich würde dich dann heissen, ihn rauszuholen und zu lutschen, als wäre das total normal. Und du tätest es, als wäre es total normal. Und das inmitten von all den in sorgfältiger Selbstabschottung steckenden Leuten in der S-Bahn.
Beziehungsweise: Und wenn wir uns wieder begegnen, wirst du ihn in deinen Mund nehmen, so selbstverständlich wie sich Bekannte die Hand reichen und so wortlos wie ein stummes Tier.
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